Bür­ger zah­len Mil­li­ar­den für unge­nutz­te Wind­ener­gie – Sach­sen plant so vie­le Wind­rä­der wie noch nie

Teu­re Wind­ener­gie: Bei zu viel Wind und über­las­te­ten Net­zen ent­stan­den im ver­gan­ge­nen Jahr für die Bür­ger Kos­ten in Höhe von rund drei Mil­li­ar­den Euro, da sie für unge­brauch­ten Strom hohe Ent­schä­di­gun­gen an die Betrei­ber der Wind­rä­der zah­len muss­ten.

Unter der CDU-Regie­rung von Minis­ter­prä­si­dent Micha­el Kret­schmer plant Sach­sen den­noch so vie­le Wind­rä­der wie nie. Geneh­mi­gun­gen für ins­ge­samt 109 neue Wind­rä­der lie­gen vor, wie Medi­en berich­ten.

Jan Zwerg, ener­gie­po­li­ti­scher Spre­cher der AfD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, kri­ti­siert den Wind­rad-Aus­bau der Regie­rung: “Die Sach­sen weh­ren sich in zahl­rei­chen Bür­ger­initia­ti­ven gegen Wind­rä­der. Und das aus guten Grün­den: Die Wind­rä­der ver­schan­deln die Land­schaft und zer­stö­ren die Natur. Sie schä­di­gen die Gesund­heit der Men­schen und töten zahl­rei­che Tie­re. Außer­dem ist Wind­ener­gie extrem unzu­ver­läs­sig und teu­er: Bei zu wenig Wind pro­du­zie­ren die Räder kei­ne Ener­gie. Bei zu viel Wind ent­ste­hen für die Bür­ger hohe Kos­ten: Der Strom von Wind­rä­dern wird näm­lich nicht in die Net­ze ein­ge­speist, wenn die­se über­las­tet sind. Trotz­dem müs­sen die Bür­ger für die­sen unge­brauch­ten Strom hohe Ent­schä­di­gun­gen an die Betrei­ber der Wind­rad-Anla­gen zah­len. Die­se erhal­ten eine Ent­schä­di­gung, wenn sie wegen Netz­über­las­tung kei­nen Strom ein­spei­sen kön­nen. Wie jetzt durch Medi­en­be­rich­te bekannt wur­de, muss­ten die Bun­des­bür­ger im ver­gan­ge­nen Jahr rund drei Mil­li­ar­den Euro für Strom zah­len, der gar nicht genutzt wur­de. Mit Markt­wirt­schaft hat das nichts mehr zu tun. Schluss mit die­ser ein­sei­ti­gen poli­ti­sche För­de­rung von Wind­rä­dern, die die Bür­ger nicht wol­len.”