Eigen­an­teil steigt auf fast 3.000 € pro Monat: Regie­rung muss Pfle­ge-Wohn­geld ein­füh­ren!

In Sach­sen sind die Kos­ten für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und ihre Ange­hö­ri­gen aber­mals gestie­gen. Der monat­li­che Eigen­an­teil für einen Platz im Pfle­ge­heim kos­tet inzwi­schen 2.986 Euro und damit 266 Euro mehr als vor einem Jahr.

Die AOK for­dert des­halb die Län­der dazu auf, die Inves­ti­ti­ons­kos­ten für Pfle­ge­hei­me end­lich zu über­neh­men. Der Eigen­an­teil wür­de dadurch für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge in Sach­sen um 452 Euro pro Monat sin­ken.

Dazu erklärt der AfD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Jörg Urban: “Die säch­si­sche CDU hat­te im Jahr 2019 ein Pfle­ge-Wohn­geld ange­kün­digt, auf das wir lei­der bis heu­te war­ten. Das Pfle­ge-Wohn­geld ist gleich­be­deu­tend mit der Über­nah­me der Inves­ti­ti­ons­kos­ten.”

Die AfD hin­ge­gen hat in den zurück­lie­gen­den Haus­halts­ver­hand­lun­gen 189,3 Mil­lio­nen Euro mehr für den Bereich der Pfle­ge gefor­dert, weil es eine Schan­de ist, wie mit älte­ren, pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen, die ihr gesam­tes Leben lang gear­bei­tet haben, umge­gan­gen wird. Statt mit rund 190 Mil­lio­nen Euro die Kos­ten­ex­plo­si­on in der Pfle­ge zu stop­pen, haben sich CDU und SPD dafür ent­schie­den, für die Son­der­wün­sche von Grü­nen und Lin­ken 230 Mil­lio­nen Euro aus­zu­ge­ben. Die­se völ­lig fal­sche Prio­ri­tä­ten­set­zung zur Siche­rung der eige­nen Macht führt zu einer zutiefst unso­zia­len Poli­tik. Damit muss Schluss sein. Pfle­ge ist wich­ti­ger als die Finan­zie­rung lin­ker Ver­ei­ne und Ideo­lo­gie­pro­jek­te!