AfD-Anfra­ge: CDU-Minis­te­ri­um beschäf­tigt Sprach­po­li­zei, die sich am Wort „exo­tisch“ stört!

Die Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den (SKD) haben auch in den letz­ten zwei­ein­halb Jah­ren mun­ter Kunst­wer­ke nach Gut­dün­ken umbe­nannt. Aus einem “Tupi-India­ner” wur­de ein “indi­ge­ner Mann” gemacht. Auch “exo­ti­sche Bäu­me” sind laut den Kunst­samm­lun­gen ein anstö­ßi­ger Aus­druck. Dar­aus wur­den “tro­pi­sche Bäu­me”. Dies geht her­vor aus einer Anfra­ge (Drs. 8/5116) des kul­tur­po­li­ti­schen Spre­chers der säch­si­schen AfD-Frak­ti­on, Tho­mas Kirs­te. Auf die Nach­fra­ge (Drs. 8/5756), auf wel­cher Grund­la­ge die Zen­sur statt­fin­det, ant­wor­te­te CDU-Kul­tur­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Klepsch, das “wis­sen­schaft­li­che Per­so­nal der SKD” habe die Auf­ga­be “dis­kri­mi­nie­ren­de, ras­sis­ti­sche oder wis­sen­schaft­lich nicht kor­rek­te Inhal­te” her­aus­zu­fil­tern.

Dazu erklärt Tho­mas Kirs­te: “Die CDU finan­ziert in den Kunst­samm­lun­gen seit vie­len Jah­ren trotz hef­ti­ger Kri­tik mit Steu­er­gel­dern eine Sprach­po­li­zei. Das ist zum einen Geld­ver­schwen­dung und zum ande­ren nichts ande­res als Zen­sur unter dem Deck­man­tel angeb­li­cher Wis­sen­schaft. Das Wort ‑exo­tisch- steht im Duden. War­um soll­te es sich hier also um einen ver­bo­te­nen Aus­druck han­deln? Die­se Fest­le­gung von Sei­ten der SKD ist nicht wis­sen­schaft­lich, sie ist pure Will­kür von links­grü­nen Mei­nungs­wäch­tern. Dass sich die CDU von sol­chen Leu­ten die Agen­da dik­tie­ren lässt, zeigt, dass sie schon lan­ge kei­ne kon­ser­va­ti­ve Par­tei mehr ist.”

Hin­ter­grund: