Über 200 Besu­cher beim Bür­ger­dia­log in Rei­chen­bach – kla­re Wor­te, offe­ne Fra­gen und deut­li­che Ant­wor­ten

Bür­ger­nä­he fin­det nicht nur vor Wah­len statt! Das bewie­sen der vogt­län­di­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mathi­as Wei­ser und der säch­si­sche Land­tags­ab­ge­ord­ne­te René Stand­ke bei ihrem jüngs­ten Bür­ger­dia­log im Rei­chen­ba­cher Neu­ber­in­haus. Mehr als 200 Besu­cher, zahl­rei­che Fra­gen und über drei Stun­den leb­haf­te Dis­kus­sio­nen mach­ten den Abend zu einem vol­len Erfolg.

Die regel­mä­ßi­gen Bür­ger­dia­lo­ge der bei­den AfD-Abge­ord­ne­ten haben sich längst zu einer fes­ten Grö­ße im Vogt­land ent­wi­ckelt. Ob in Auer­bach, Mark­neu­kir­chen, Els­ter­berg oder nun in Rei­chen­bach: Das Inter­es­se am direk­ten poli­ti­schen Aus­tausch ist unge­bro­chen.

Sou­ve­rän und mit der nöti­gen Por­ti­on Schlag­fer­tig­keit führ­te Mode­ra­to­rin Ange­li­na Per­til­ler durch den Abend. Nach einem locke­ren Ein­stieg mit per­sön­li­chen Ein­bli­cken berich­te­ten bei­de Abge­ord­ne­te aus ihrer par­la­men­ta­ri­schen Arbeit.

Mathi­as Wei­ser schil­der­te sei­ne Tätig­keit im Aus­schuss für Wirt­schaft und Ener­gie des Deut­schen Bun­des­ta­ges und übte deut­li­che Kri­tik an der Ener­gie­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung. Stei­gen­de Ener­gie­kos­ten, die Belas­tung der Bür­ger und die zuneh­men­den Schwie­rig­kei­ten für den Indus­trie­stand­ort Deutsch­land stan­den dabei im Mit­tel­punkt.
René Stand­ke berich­te­te unter ande­rem über sei­ne Arbeit im Peti­ti­ons­aus­schuss des Säch­si­schen Land­ta­ges. Anhand kon­kre­ter Bei­spie­le, dar­un­ter der Fall eines Land­wir­tes, zeig­te er auf, wie par­la­men­ta­ri­sche Arbeit auch ganz prak­ti­sche Hil­fe für Bür­ger leis­ten kann, die sich im Dickicht der Büro­kra­tie wie­der­fin­den.

Doch der wich­tigs­te Teil des Abends gehör­te den Bür­gern selbst.

Ob Pfle­ge, Gesund­heits­ver­sor­gung, Sozi­al­po­li­tik, Migra­ti­on, Kul­tur oder Ener­gie­prei­se – die Besu­cher nutz­ten aus­gie­big die Gele­gen­heit, ihre Fra­gen und Anlie­gen unmit­tel­bar an die bei­den Abge­ord­ne­ten zu rich­ten. Dabei wur­de deut­lich, wie groß der Gesprächs­be­darf zu den poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen in Deutsch­land und Sach­sen ist.

Auch kri­ti­sche Stim­men kamen zu Wort. Ein­zel­ne Wort­mel­dun­gen aus der Kom­mu­nal­po­li­tik sorg­ten für kon­tro­ver­se Momen­te und deut­li­che Reak­tio­nen aus dem Publi­kum. Wei­ser und Stand­ke stell­ten sich auch die­sen Fra­gen und hiel­ten mit kla­ren Ant­wor­ten dage­gen.

“Wer den poli­ti­schen Dia­log for­dert, muss auch bereit sein, ande­re Mei­nun­gen aus­zu­hal­ten. Bei unse­ren Bür­ger­dia­lo­gen darf jeder sei­ne Fra­gen stel­len – auch kri­tisch und unbe­quem. Ent­schei­dend sind die Argu­men­te und nicht die Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit”, so die bei­den Abge­ord­ne­ten.

Nach mehr als drei Stun­den ende­te ein inten­si­ver Abend, der ein­mal mehr zeig­te, wie wich­tig der unmit­tel­ba­re Aus­tausch zwi­schen Bür­gern und ihren gewähl­ten Ver­tre­tern ist.

Das Fazit der bei­den Abge­ord­ne­ten: “Wir kom­men nicht nur vor Wah­len zu den Men­schen. Wir sind regel­mä­ßig vor Ort, hören zu, beant­wor­ten Fra­gen und neh­men die Anlie­gen der Bür­ger mit in unse­re par­la­men­ta­ri­sche Arbeit. Genau das ver­ste­hen wir unter geleb­ter Bür­ger­nä­he.”

Mathi­as Wei­ser und René Stand­ke bedan­ken sich herz­lich bei allen Besu­chern für das gro­ße Inter­es­se, die offe­nen Wor­te und die zahl­rei­chen Anre­gun­gen.

Rei­chen­bach war ein vol­ler Erfolg – und die nächs­ten Bür­ger­dia­lo­ge wer­den fol­gen!

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